Verpackung lizenzieren für weltweite Nutzung

Verpackungen lizenzieren ohne Vertragslaufzeit schon ab 19,00€ pro Jahr

Verpackung lizenzieren für weltweite Nutzung

Ihre einfache, schnelle und kostengünstige Online-Lösung für kleine und mittlere Unternehmen. Jetzt über den Lizenzrechner in nur wenigen Schritten Kleinmengen lizenzieren.

  • Keine Vertragsbindung
  • Inklusive Recyclingsiegel
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Lizenzrechner

Wählen Sie das Lizenzierungsjahr sowie die Materialien, welche Sie lizenzieren möchten und tragen Sie die jährlichen Verpackungsmengen in Kilogramm ein. Die Berechnung wird automatisch vorgenommen. Im Anschluss können Sie Ihre Verpackungslizenzierung bequem über eine der gängigen Online-Zahlungsmethoden oder auf Rechnung abschließen.

Papier/Pappe/Karton Verpackungsmenge
kg
Kunststoffe Verpackungsmenge
kg
Glas Verpackungsmenge
kg
Aluminium Verpackungsmenge
kg
Eisenmetalle Verpackungsmenge
kg
Getränkekartonverpackungen Verpackungsmenge
kg
Sonstiges Material Verpackungsmenge
kg
Sonstige Verbundverpackungen Verpackungsmenge
kg

Ihre Lizenzierung

LIZENZIERUNGSJAHR
2021
Preis pro Jahr*Nettopreis zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer
19,00 €

*Mindestumsatz 19 € pro Jahr. Sollten Sie für das ausgewählte Jahr bereits Verpackungsmaterial lizenziert haben, oder über einen Gesamtbetrag von 19 € kommen, gilt der Mindestumsatz für Sie nicht.

Welche Verpackungen müssen Sie lizenzieren?

Laut Verpackungsgesetz (VerpackG) unterliegen alle Verkaufsverpackungen einer Lizenzierungspflicht. Das betrifft sämtliche Verpackungen, die beim Endverbraucher als Abfall anfallen. Als Endverbraucher gelten auch gleichgestellte Anfallstellen wie Krankenhäuser, Behörden oder Kultureinrichtungen. Die systembeteiligungspflichtigen Verpackungen werden in folgende 8 Verpackungstypen unterteilt:

Papier/Pappe/Karton lizenzieren

Papier/Pappe/Karton

Zu diesen Verpackungen zählen Wellpappe, Versandkartons, Faltschachteln, Papiertüten, Buchverpackungen, Karton-Versandtaschen, Briefumschläge, Qwikboxen, Produktkartons, Schuhkarton, Versandhülsen, Seidenpapier und Umverpackungen. Auch Füllmaterial aus Papier wie Packpapier, Papierkissen, Sizzle Pak, Papierpolster, Papierchips oder Stopfpapier muß lizenziert werden.

Kunststoffe lizenzieren

Kunststoffe

Verpackungen aus Kunststoff wie Becher, Plastikflaschen, Plastiktüten oder Dosen sind vor allem im Lebensmittelbereich zu finden. Lizenzpflicht besteht aber auch für Folien wie Schrumpffolie, Stretchfolie, Luftpolsterfolie und Folienbeutel. Weitere Verpackungen sind u.a. Tiegel, Blister, Styropor, Schaumstoff, Klebeband, Packband, Umreifungsbänder, Luftkissen oder auch Isolierboxen.

Glas lizenzieren

Glas

Glasverpackungen finden Verwendung als Einwegflaschen für Getränke und Spirituosen wie Limonadenflaschen, Weinflaschen und Wasserflaschen. Auch Kleinstbehälter für Arzneimittel und Kosmetik wie Fläschchen, Flakons oder Apotheken-Flaschen werden aus Glas produziert. Ebenso auch Behältergläser wie z.B. Obstgläser, Senfgläser, Einmachgläser, Einweggläser und Bügelgläser.

Aluminium lizenzieren

Aluminium

Zu den üblichen Aluminiumverpackungen gehören Tuben, Spraydosen, Aerosoldosen, Aluminiumdosen, Aluschalen, Schraub- oder Flaschenverschlüsse. Alufolien wie z.B. Einwickler für Schokolade oder Deckelfolien sind aus dem Handel nicht wegzudenken. Für Verpackungen wie Creme- & Zahnpastatuben, Mono-Aluminium-Blister oder Zigarrenhülsen ist Aluminium unverzichtbar.

Eisenmetalle lizenzieren

Eisenmetalle

Metallverpackungen bestehen üblicherweise aus Weißblech. Dabei haben sich klassische Blechdosen wie z.B. Metalldosen, Teedosen, Getränkedosen, Konservendosen, Fässer, Schraubdeckel, Bonbondosen, Gewürzdosen, Keksdosen, Tuben, Kronkorken und auch Hobbocks aufgrund ihrer Robustheit bis heute bewährt. Medien wie Spiele und Filme werden u.a. in Metallboxen oder Steelbooks verpackt.

Getränkekartonverpackungen lizenzieren

Getränkekartonverpackungen

Bei Getränkekartonverpackungen handelt es sich um Kartons mit einer dünnen Alu- und Kunststoffschicht im Innern für flüssige Lebensmittel. Am häufigsten werden solche Getränkekartonverbunde für Saftkartons, Milchkartons, Eisteekartons, Suppenkartons oder Mineralwasserkartons eingesetzt. Bekannte Verpackungsmarken sind hierbei Tetra Pak, Pure-Pak und auch Sig Combistyle.

Sonstiges Material lizenzieren

Sonstiges Material

Alle weiteren lizenzpflichtigen Materialien werden hier gemäß Verpackungsgesetz unter einem einzigen Verpackungstypen gemeldet. Zu den sonstigen Materialien gehören z.B. unter anderem Baumwolle, Holz, Kautschuk, Kupfer, Keramik, Seide und Verpackungen wie Stoffbeutel, Holzschachteln, Jutebeutel, Jutesäckchen, Holzkisten, Kantenschutzleisten sowie auch Holzwolle.

Sonstige Verbundverpackungen lizenzieren

Sonstige Verbundverpackungen

Verbundverpackungen sind Verpackungen aus unterschiedlichen Materialien, die vollflächig miteinander verbunden sind wie z.B. Luftpolstertaschen, Luftpolsterumschläge, Versandtaschen mit Polsterung, Zementsäcke, Vakuumverpackungen von Kaffee. Auch Getränkekartons sind Verbundverpackungen, werden jedoch unter dem Verpackungstyp Getränkekartonverpackungen lizenziert

Unser Service für Ihre Verpackungslizenzierung

Wir sind als Duales System zuverlässiger Partner bei der Erfüllung der Lizenzierungspflicht nach dem Verpackungsgesetz und bieten Ihnen die deutschlandweit einfachste und schnellste Lösung, kostengünstig Ihre Verpackungen zu lizenzieren.

Ihre Vorteile:

  • Keine Vertragsbindung
  • Günstiger Mindestumsatz
  • Kein Mindestumsatz bei Nachlizenzierungen*
  • Inklusive Recyclingsiegel
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  • Inklusive LUCID Meldedatei
Unsere Recyclingsiegel für Ihre Website
Wer muss Verpackungen lizenzieren?

Lizenzierungspflicht für:

  • Produzenten/Hersteller
  • Betreiber von Onlineshops
  • Importeure
  • Zwischenhändler
  • Marktplatzhändler
  • Stationäre Händler

Wer muss Verpackungen lizenzieren?

Verantwortlich für die Verpackungslizenzierung sind die sogenannten Erstinverkehrbringer. Als Erstinverkehrbringer gilt einfach gesprochen, wer das Verpackungsmaterial als erstes mit Ware befüllt, bzw. dessen Markenname auf der Verpackung steht, oder wer die Verpackungen nach Deutschland einführt. Ob Mittelstand, Kleinstunternehmer, Onlinehandler oder Importeure: Sämtliche Unternehmen sind in der Pflicht, Ihre in Umlauf gebrachten Verpackungen über ein duales System verwerten zu lassen.

Beim Dropshipping ist der Versender der Waren für die Verpackungslizenzierung verantwortlich und bei einer Fulfillmentpartnerschaft ist derjenige für die Lizenzierung des Versandmaterials verantwortlich, der das Versandmaterial final mit Ware befüllt. Auch wer Eigenmarken führt ist für die Lizenzierung der Verpackungen verantwortlich.

Grundsätzlich müssen alle Verkaufsverpackungen lizenziert werden, die beim Endverbraucher als Abfall anfallen, also mit Ware befüllte B2C-Verpackungen. Dazu gehört auch Versandmaterial sowie auch Verpackungen aus der Gastronomie. Verpackungen aus der Gastronomie gelten als sogenannte Serviceverpackungen. Das sind z.B. Pizzakartons, Brötchentüten oder Kaffeebecher. Hier gilt die Regel, dass das Verpackungsmaterial zwar lizenziert werden muss, das Restaurant oder die Bäckerei die Lizenzierungspflicht aber an den Lieferanten des Verpackungsmaterials abgeben kann.

Warum gibt es ein Verpackungsgesetz?

Verpackungsgesetz sorgt für:

  • Recyclingpflicht für Unternehmen
  • Verbesserung der Recyclingquote
  • Verbesserung der Recyclingfähigkeit
  • Einsparung von wertvollen Rohstoffen
  • Reduzierung von Abfällen
  • Nachhaltige Zukunft

Warum gibt es ein Verpackungsgesetz?

Das seit 2019 geltende Verpackungsgesetz (VerpackG) soll dazu führen, die Recyclingfähigkeit und Recyclingquote von Verkaufsverpackungen zu erhöhen und in Folge die Nachhaltigkeit von Rohstoffen zu gewährleisten. Die Lizenzierungspflicht greift ab der ersten Verpackung, die in Umlauf gebracht wurde. Die Verpackungsmengen sind dabei unerheblich.

Um die Vorgaben des Verpackungsgesetzes einzuhalten, arbeiten Unternehmen in der Regel mit einem dualen System zusammen, wie zum Beispiel dem Dualen System Zentek. Dieses Duale System verwendet die Lizenzentgelte für die sachgemäße Sammlung, Sortierung und Verwertung des Verpackungsmaterials, sodass die gesetzlich vorgegebenen Recyclingquoten erfüllt werden können.

Verpackungen bestehen aus vielen, wertvollen Rohstoffen wie Aluminium, Kunststoffe, Glas oder Papier. Für eine nachhaltige Zukunft müssen Rohstoffe gespart und Müllberge kleingehalten werden. Das Verpackungsgesetz ist daher ein wichtiger Faktor, um alle beteiligten Inverkehrbringer in die Pflicht zu nehmen, dieses Ziel zu erreichen und die Kreislaufwirtschaft zu verbessern.

LUCID-Register und ZSVR

In LUCID veröffentlichte Daten:

  • Unternehmensdaten
  • Registrierungsnummer
  • Registrierungsdatum
  • Eigenmarken mit Lizenzierungspflicht

Wer ist die Zentrale Stelle Verpackungsregister - Was ist LUCID?

Um die Einhaltung des Verpackungsgesetzes zu überwachen, wurde die Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR) geschaffen, welche direkt dem Umweltbundesamt untersteht. Unternehmen, die beteiligungspflichtige Verpackungen in Umlauf bringen, müssen sich bei der Zentralen Stelle Verpackungsregister registrieren und verschiedene Meldungen abgeben.

Die Registrierung erfolgt über das öffentliches Register LUCID unter Angabe der erforderlichen Unternehmensdaten. Unternehmen erhalten hier eine Registrierungsnummer, unter der einmal im Jahr die Verpackungsmengen gemeldet werden müssen. Diese Mengenmeldungen müssen sowohl bei LUCID als auch anschließend beim Dualen System angegeben werden.

Da es sich bei LUCID um ein öffentliches Register handelt, kann jeder feststellen, welches Unternehmen sich registriert hat – sowohl Verbraucher als auch Wettbewerber und Anwälte. Unternehmen, die nicht eingetragen sind, dürfen in Deutschland keine beteiligungspflichtigen Verpackungen in Umlauf bringen. Andernfalls drohen hohe Bußgelder und Abmahnungen.

Mengenmeldung für LUCID-Register

Arten von Mengenmeldungen:

  • Sofortmeldung nach einer Lizenzierung
  • Planmengenmeldung (optional)
  • Jahresabschlussmeldung (optional)
  • Vollständigkeitserklärung (optional)

Was ist eine Mengenmeldung?

Eine Mengenmeldung ist die Mengenangabe der in Verkehr gebrachten Verkaufsverpackungen und darf nicht durch Dritte erfolgen. Bei der Lizenzierung von Verkaufsverpackungen müssen verschiedene Mengenmeldungen sowohl an die Zentrale Stelle, als auch die dualen Systeme abgebeben werden. Dazu gehören u. A. die Planmengenmeldung, die Jahresabschlussmeldung und die Vollständigkeitserklärung.

Die Planmenge umfasst das gesamte Verpackungsmaterial, das im nächsten Jahr in Verkehr gebracht werden soll. Bei möglichen Abweichungen kann später einfach nachlizenziert werden. Die Jahresabschlussmeldung (auch IST-Mengenmeldung) umfasst alle in Verkehr gebrachten Verpackungsmengen des Jahres.

Bestimmte Unternehmen sind verpflichtet, zusätzlich eine testierte Vollständigkeitserklärung abzugeben, wenn folgende Verpackungsmengen (Bagatellgrenzen) erreicht werden: Glas ab 80.000 kg / Papier, Pappe und Karton ab 50.000 kg / Alle anderen Materialien ab 30.000 kg. Sollte ein Unternehmen diese Mengen nicht erreichen, kann die ZSVR im Zweifelsfall trotzdem die Abgabe einer Vollständigkeitserklärung verlangen.

Was ist bei Serviceverpackungen zu beachten?

Beispiele für Serviceverpackungen:

  • Kaffeebecher, Becher für Speisen
  • Tragetaschen jeglicher Art
  • Pizzakartons, Menü- und Snackboxen
  • Geschenkpapier/-beutel/-tüten/-boxen)
  • Salatschalen, Menüschalen, Menüteller
  • Alufolie- und schalen

Was ist bei Serviceverpackungen zu beachten?

Bei Serviceverpackungen hat der Letztvertreiber das Recht, die Lizenzierungspflicht auf seinen Lieferanten zu übertragen, denn Serviceverpackungen gelten ebenfalls als Verkaufsverpackungen und fallen dementsprechend unter die Lizenzierungspflicht. Als Serviceverpackungen gelten alle Verpackungen, die dazu dienen, Waren für den Kunden einzupacken.

Darunter fallen beispielsweise Pizzakartons, Brötchentüten und Einschlagpapier. Wenn Betriebe beispielsweise Menüboxen, Kaffeebecher, Brötchentüten oder Pizzakartons in Umlauf bringen, können diese vom Verpackungslieferanten verlangen, dass dieser die Verpackungslizenzierung übernimmt.

In diesem Fall sollte immer ein Nachweis über die Lizenzierung beim jeweiligen Lieferanten eingefordert werden, um diesen auf Verlangen der Zentralen Stelle Verpackungsregister vorlegen zu können. Wichtig: Versandmaterialien, wie z.B. Kartons oder Füllmaterial, gelten nicht als Serviceverpackungen und müssen ordnungsgemäß als Verkaufsverpackungen lizenziert werden.

Vertsöße gegen das Verpackungsgesetz

Folgen bei Verstößen:

  • Ordnungswidrigkeit
  • Geldbußen bis 200.000 €
  • wettbewerbsrechtliche Abmahnungen
  • Vertriebsverbot von Waren

Was passiert bei Verstößen gegen des Verpackungsgesetz?

Verstöße gegen das Verpackungsgesetz gelten als Ordnungswidrigkeit. Bei Verstößen kann die Zentrale Stelle Verpackungsregister deswegen Bußgelder bis 200.000 Euro verhängen. Darüber hinaus besteht in Deutschland ein Vertriebsverbot von Waren, deren Verpackungen nicht ordnungsgemäß lizenziert sind.

Durch das öffentliche Register der Zentralen Stelle Verpackungsregister kann in der Regel zügig ermittelt werden, ob ein Unternehmen seiner Lizenzierungspflicht nicht nachkommt oder vorsätzlich falsche Angaben bei den Mengenmeldungen getätigt hat. In solchen Fällen drohen dem Unternehmen wettbewerbsrechtliche Abmahnungen, Geldbußen und ein Vertriebsverbot.

Doch dazu sollte es gar nicht kommen. Sämtliche Anstrengungen hinsichtlich einer nachhaltigen Entsorgung von Verpackungen kommen uns allen zugute, sowie auch nachfolgenden Generationen. Wir alle, ob Privatpersonen oder Unternehmen, sind gemeinsam dazu verpflichtet, Ressourcen zu schonen und Recyclingprozesse konstruktiv zu nutzen.

Jetzt lizenzieren!

  • Keine Vertragsbindung
  • Günstiger Mindestumsatz
  • Kein Mindestumsatz bei Nachlizenzierungen*
  • Inklusive Recyclingsiegel
  • Inklusive CO2 Zertifikat
  • Inklusive LUCID Meldedatei
Verpackungslizenz in 5 Minuten Recycling Siegel